Eine Subdomain ist ein Teil einer übergeordneten Domain, der zur strukturellen Organisation von Websites und zur Unterteilung von Inhalten dient. Subdomains ermöglichen es, verschiedene Bereiche einer Website zu isolieren, während sie dennoch unter der gleichen Hauptdomain agieren. Technisch gesehen handelt es sich um eine DNS (Domain Name System)-Konvention, die es ermöglicht, einen separaten Teil einer Domain zu erstellen. Die Syntax einer Subdomain ist wie folgt: subdomain.hauptdomain.tld, wobei tld für die Top-Level-Domain steht, wie beispielsweise .com, .org oder .de.
Subdomains werden häufig verwendet, um verschiedene Dienste oder Inhalte innerhalb einer Domain zu kennzeichnen. Beispiele sind blog.example.com, das für einen Blog-Bereich steht, oder shop.example.com, das einen Online-Shop repräsentiert. Diese Trennung ist nicht nur aus organisatorischen Gründen vorteilhaft, sondern kann auch die Suchmaschinenoptimierung (SEO) verbessern, indem spezifische Inhalte gezielt adressiert und indexiert werden.
Die Erstellung von Subdomains erfolgt in der Regel über das Hosting-Kontrollpanel des Webhosting-Anbieters oder direkt über die DNS-Verwaltung. Die Verwaltung von Subdomains bietet auch Flexibilität bei der Nutzung unterschiedlicher Software oder Plattformen, da jede Subdomain ihre eigene Webanwendung oder Datenbank haben kann.
Ein weiterer Aspekt von Subdomains ist die Möglichkeit, unterschiedliche geografische oder sprachliche Versionen einer Website zu hosten. Unternehmen nutzen Subdomains häufig, um länderspezifische oder sprachspezifische Inhalte anzubieten, wie etwa de.example.com für den deutschen Markt oder fr.example.com für französische Inhalte.
In der Welt der Webentwicklung sind Subdomains ein wichtiges Werkzeug, um komplexe Websites zu organisieren, benutzerfreundliche Strukturen zu schaffen und die Effizienz von Webdiensten zu maximieren.


