Phishing ist eine Form von Cyberkriminalität, bei der Angreifer versuchen, sensible Informationen wie Benutzernamen, Passwörter, Kreditkartendaten und andere persönliche Informationen durch Täuschung zu erlangen. Diese Angriffe erfolgen meist über gefälschte E-Mails, Webseiten oder andere Kommunikationskanäle, die vertrauenswürdig erscheinen. Der Begriff „Phishing“ leitet sich von „Fishing“ (Angeln) ab, da Angreifer darauf abzielen, ihre Opfer durch manipulative Taktiken zu „angeln“.
Phishing-Angriffe können in verschiedenen Formen auftreten. Eine der häufigsten Methoden ist das Versenden von E-Mails, die so gestaltet sind, dass sie von legitimen Unternehmen stammen. Diese E-Mails fordern die Empfänger häufig auf, auf einen Link zu klicken, der sie zu einer gefälschten Webseite führt. Dort werden die Benutzer aufgefordert, ihre Anmeldedaten oder andere vertrauliche Informationen einzugeben. Diese gefälschten Webseiten sind oft täuschend echt und können nur schwer von echten Seiten unterschieden werden.
Eine weitere verbreitete Methode ist das sogenannte Spear-Phishing, bei dem gezielt Einzelpersonen oder Organisationen angesprochen werden. Angreifer sammeln vorher Informationen über ihre Ziele, um ihre Nachrichten personalisierter und glaubwürdiger zu gestalten. Diese Art von Phishing ist besonders gefährlich, da sie oft zu erheblichen finanziellen Verlusten oder Datenlecks führen kann.
Um sich vor Phishing zu schützen, sollten Benutzer stets vorsichtig mit E-Mails und Links umgehen. Es ist ratsam, die URL einer Webseite vor dem Eingeben von Informationen zu überprüfen und niemals persönliche Daten in Antwort auf unaufgeforderte E-Mails bereitzustellen. Darüber hinaus können Sicherheitstools wie Antivirenprogramme und Phishing-Filter in Webbrowsern dabei helfen, potenzielle Bedrohungen zu identifizieren und zu blockieren. Die Sensibilisierung für Phishing und die Implementierung von Sicherheitsrichtlinien sind entscheidend, um die Integrität von Daten und Systemen zu gewährleisten.


