Hallo und willkommen zu unserem heutigen Blogbeitrag! Heute dreht sich alles um ein sehr wichtiges Thema: die Sicherheit deiner WordPress-Website. WordPress ist eine großartige Plattform, aber wie jede andere Software ist es nicht unverwundbar. Mit ein paar einfachen Schritten kannst du jedoch deine Website wesentlich sicherer machen. Lass uns gleich loslegen!
1. Halte WordPress, Themes und Plugins immer auf dem neuesten Stand
Eine der einfachsten und effektivsten Methoden, um deine WordPress-Website sicher zu halten, ist, sicherzustellen, dass alle Komponenten immer auf dem neuesten Stand sind. Entwickler veröffentlichen regelmäßig Updates, die Sicherheitslücken schließen und die Leistung verbessern.
- Aktualisiere regelmäßig WordPress selbst: Stelle sicher, dass du die neueste Version von WordPress verwendest. Updates enthalten oft Sicherheits-Patches, die bekannt gewordene Sicherheitslücken schließen. Gehe dazu im WordPress-Dashboard auf „Dashboard“ > „Aktualisierungen“ und überprüfe, ob eine neue Version verfügbar ist.
- Überprüfe und aktualisiere deine Themes: Veraltete Themes können Sicherheitslücken enthalten. Gehe im Dashboard zu „Design“ > „Themes“ und aktualisiere deine aktiven und installierten Themes.
- Halte deine Plugins aktuell: Veraltete Plugins sind eine häufige Quelle von Sicherheitsproblemen. Gehe zu „Plugins“ > „Installierte Plugins“ und aktualisiere alle Plugins, die eine neue Version anbieten.
2. Verwende starke Passwörter und ändere sie regelmäßig
Ein schwaches Passwort ist eine Einladung für Hacker. Verwende komplexe Passwörter, die eine Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen enthalten.
- Nutze Passwort-Manager: Passwort-Manager wie LastPass oder 1Password helfen dir, starke Passwörter zu erstellen und sicher zu speichern. Diese Tools können auch Passwörter automatisch generieren, die schwer zu erraten sind.
- Ändere deine Passwörter regelmäßig: Setze dir einen Kalendererinnerung, um deine Passwörter alle paar Monate zu ändern. Vermeide es, dieselben Passwörter für mehrere Websites oder Dienste zu verwenden, um das Risiko eines umfassenden Datenverlusts zu minimieren.
3. Installiere ein Sicherheits-Plugin
Es gibt zahlreiche Sicherheits-Plugins, die speziell für WordPress entwickelt wurden. Diese Plugins bieten verschiedene Schutzfunktionen, wie z.B. die Überwachung von Login-Versuchen, Malware-Scans und Firewalls.
- Beliebte Sicherheits-Plugins: Zu den bekanntesten und am häufigsten genutzten Plugins gehören Wordfence, Sucuri und iThemes Security. Diese Plugins bieten umfassende Sicherheitslösungen, die deine Website vor verschiedenen Bedrohungen schützen können.
- Konfiguriere das Plugin richtig: Nach der Installation eines Sicherheits-Plugins ist es wichtig, die Einstellungen sorgfältig zu konfigurieren. Passe die Sicherheitsregeln an deine Bedürfnisse an und aktiviere alle empfohlenen Schutzfunktionen.
4. Nutze Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)
Die Zwei-Faktor-Authentifizierung fügt eine zusätzliche Sicherheitsebene hinzu, indem sie neben dem Passwort einen zweiten Verifizierungsschritt erfordert.
- Aktiviere 2FA für deinen Login-Bereich: Viele Sicherheits-Plugins bieten eine 2FA-Option. Aktiviere diese Funktion, um sicherzustellen, dass ein zusätzlicher Verifizierungsschritt erforderlich ist, bevor jemand sich auf deiner Website einloggen kann.
- Verwende Apps für die Zwei-Faktor-Authentifizierung: Google Authenticator oder Authy sind beliebte Apps, die du auf deinem Smartphone installieren kannst, um 2FA-Codes zu generieren. Diese Apps bieten eine einfache und sichere Möglichkeit, den zweiten Verifizierungsschritt durchzuführen.
5. Sichere deine Website regelmäßig
Regelmäßige Backups sind essenziell, um im Falle eines Angriffs schnell wiederherstellen zu können.
- Nutze Backup-Plugins: Es gibt verschiedene Plugins, die automatische Backups deiner Website erstellen können. UpdraftPlus und BackupBuddy sind zwei der beliebtesten Optionen. Diese Plugins ermöglichen es dir, regelmäßige Backups einzurichten und sie automatisch an einem sicheren Ort zu speichern.
- Speichere Backups an einem sicheren, externen Ort: Backups sollten nicht nur auf dem Server deiner Website gespeichert werden, sondern auch an einem externen Ort wie in der Cloud (z.B. Google Drive, Dropbox) oder auf einem lokalen Speichergerät. Dies stellt sicher, dass du im Falle eines Serverausfalls oder eines Hacks auf deine Backups zugreifen kannst.
6. Beschränke Login-Versuche
Durch die Begrenzung der Anzahl der fehlgeschlagenen Login-Versuche kannst du Brute-Force-Angriffe effektiv verhindern.
- Installiere ein Plugin zur Begrenzung der Login-Versuche: Plugins wie Login LockDown oder Limit Login Attempts Reloaded ermöglichen es dir, die Anzahl der Login-Versuche zu beschränken. Diese Plugins blockieren IP-Adressen nach einer bestimmten Anzahl von fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen.
- Konfiguriere das Plugin: Lege fest, wie viele fehlgeschlagene Versuche innerhalb eines bestimmten Zeitraums erlaubt sind, bevor eine IP-Adresse gesperrt wird. Übliche Einstellungen sind z.B. 3-5 Versuche innerhalb von 5-15 Minuten.
7. Ändere den Standard-Login-Pfad
Der Standard-Login-Pfad von WordPress ist allgemein bekannt und wird oft von Hackern angegriffen.
- Nutze ein Plugin zur Änderung des Login-Pfads: Ein Plugin wie WPS Hide Login ermöglicht es dir, den Standard-Login-Pfad (wp-login.php) in einen benutzerdefinierten Pfad zu ändern. Dies erschwert es Hackern, den Zugang zu deinem Login-Bereich zu finden.
- Wähle einen einzigartigen und schwer zu erratenden Pfad: Der neue Login-Pfad sollte nicht leicht zu erraten sein. Vermeide offensichtliche Namen und wähle stattdessen eine Kombination aus zufälligen Zeichen und Wörtern.
8. Verwende SSL-Zertifikate
Ein SSL-Zertifikat verschlüsselt die Daten, die zwischen deinem Server und den Besuchern deiner Website ausgetauscht werden.
- Installiere ein SSL-Zertifikat: Viele Hosting-Anbieter bieten kostenlose SSL-Zertifikate von Let’s Encrypt an. Ein SSL-Zertifikat kann in der Regel über das Control Panel deines Hosting-Anbieters installiert werden.
- Wechsle deine Website-URL von HTTP zu HTTPS: Nachdem du ein SSL-Zertifikat installiert hast, stelle sicher, dass deine Website-URL auf HTTPS umgestellt wird. Dies verbessert nicht nur die Sicherheit, sondern auch das Vertrauen der Besucher und kann sich positiv auf dein Suchmaschinenranking auswirken.
9. Entferne inaktive Plugins und Themes
Inaktive Plugins und Themes können Sicherheitslücken darstellen, auch wenn sie nicht aktiv genutzt werden.
- Lösche alle inaktiven Plugins und Themes: Gehe zu „Plugins“ > „Installierte Plugins“ und entferne alle Plugins, die du nicht mehr benötigst. Dasselbe gilt für Themes unter „Design“ > „Themes“. Inaktive Komponenten können immer noch Schwachstellen enthalten, die von Angreifern ausgenutzt werden könnten.
- Überprüfe regelmäßig deine installierten Plugins und Themes: Mache es dir zur Gewohnheit, regelmäßig deine installierten Plugins und Themes zu überprüfen und sicherzustellen, dass du nur diejenigen installiert hast, die du tatsächlich verwendest.
10. Setze Berechtigungen sorgfältig
Nicht jeder Nutzer deiner Website benötigt die gleichen Berechtigungen. Beschränke die Zugriffsrechte auf das Nötigste.
- Weise Benutzerrollen sorgfältig zu: WordPress bietet verschiedene Benutzerrollen wie Administrator, Redakteur, Autor, Mitarbeiter und Abonnent. Überlege genau, welche Rolle welche Rechte benötigt und weise die entsprechenden Berechtigungen zu.
- Vermeide es, mehreren Nutzern Administratorrechte zu geben: Administratorrechte sollten nur an Personen vergeben werden, die diese Rechte wirklich benötigen. Jeder zusätzliche Administrator erhöht das Risiko eines versehentlichen oder böswilligen Zugriffs.
Mit diesen zehn Schritten kannst du die Sicherheit deiner WordPress-Website erheblich verbessern. Denke daran, dass Sicherheit ein fortlaufender Prozess ist. Bleibe stets wachsam und informiere dich regelmäßig über neue Sicherheitsmaßnahmen. Viel Erfolg beim Schützen deiner Website!
Falls du Fragen hast oder Unterstützung benötigst, hinterlasse gerne einen Kommentar unten. Wir helfen dir gerne weiter!

