Content Delivery Networks (CDNs) sind Netzwerke von verteilten Servern, die darauf ausgelegt sind, die Bereitstellung von Inhalten über das Internet zu optimieren. CDN-Caching ist eine Schlüsseltechnologie innerhalb dieser Netzwerke, die dazu dient, die Ladezeiten von Webseiten und die Benutzererfahrung zu verbessern. Durch die Zwischenspeicherung (Caching) von Inhalten an geografisch verteilten Standorten können CDNs die Datenübertragungszeit minimieren und die Serverlast reduzieren.
Die Funktionsweise von CDN-Caching basiert auf der Speicherung von Kopien von statischen Inhalten, wie Bildern, Videos, Skripten und Stylesheets, auf den Servern der CDN-Anbieter. Wenn ein Nutzer eine Anfrage an eine Webseite stellt, wird diese Anfrage nicht unbedingt an den Ursprungsserver geleitet. Stattdessen wird sie an den nächstgelegenen CDN-Server weitergeleitet, der die angeforderten Inhalte bereits im Cache gespeichert hat. Dies führt zu einer schnelleren Auslieferung der Inhalte, da die Daten nicht über lange Strecken zum Nutzer übertragen werden müssen.
Ein weiterer Vorteil des CDN-Cachings liegt in der Entlastung des Ursprungsservers. Indem häufig angeforderte Inhalte direkt von den CDN-Servern bereitgestellt werden, verringert sich die Anzahl der Anfragen, die der Ursprungsserver bearbeiten muss. Dies kann zu einer verbesserten Leistung und Stabilität des Servers führen, insbesondere in Zeiten hoher Verkehrslast.
CDNs bieten in der Regel verschiedene Caching-Strategien an, darunter Time-To-Live (TTL)-Werte, die bestimmen, wie lange Inhalte im Cache bleiben, bevor sie aktualisiert werden. Diese Strategien ermöglichen eine flexible Anpassung an die Anforderungen der Anwendung und helfen, die Relevanz der bereitgestellten Inhalte zu gewährleisten.
Zusätzlich zu den Performance-Vorteilen spielt CDN-Caching auch eine wichtige Rolle bei der Sicherheit. Durch die Verteilung von Inhalten und die Minimierung direkter Anfragen an den Ursprungsserver kann das Risiko von DDoS-Angriffen reduziert werden.


