Die Domain-Expiration bezieht sich auf den Zeitraum, in dem eine registrierte Domain aktiv ist, bevor sie nicht mehr verlängert wird und letztendlich abläuft. Jedes Domain-Namen wird für einen bestimmten Zeitraum, in der Regel zwischen einem Jahr und zehn Jahren, registriert. Die Registrierung erfolgt über Registrare, die von der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) akkreditiert sind. Sobald der Registrierungszeitraum abläuft und der Domaininhaber die Domain nicht rechtzeitig verlängert, wird die Domain in einen Ablaufprozess überführt.
Nach dem Ablauf der Domain haben Domaininhaber in der Regel einen bestimmten Zeitraum, in dem sie die Möglichkeit haben, die Domain zu verlängern, bevor sie endgültig gelöscht wird. Diese Frist wird oft als „Grace Period“ bezeichnet und kann je nach Registrar unterschiedlich lang sein, meist jedoch zwischen 30 und 90 Tagen. Während dieser Zeit bleibt die Domain für den Inhaber reserviert, und sie kann ohne zusätzliche Kosten oder Herausforderungen verlängert werden.
Wenn die Grace Period abläuft und der Domaininhaber die Verlängerung versäumt, tritt die Domain in eine „Redemption Period“ ein. In dieser Phase wird die Domain für eine bestimmte Zeit (oft 30 Tage) gesperrt, und der Inhaber hat die Möglichkeit, sie zurückzukaufen. Die Rückgewinnung der Domain kann jedoch mit zusätzlichen Kosten verbunden sein. Wenn die Redemption Period ebenfalls verstreicht, wird die Domain schließlich für die Allgemeinheit verfügbar und kann von anderen Personen oder Unternehmen registriert werden.
Es ist wichtig, Domaininhaber über den Ablauf ihrer Domains zu informieren und sie zu ermutigen, rechtzeitig Verlängerungen vorzunehmen. Viele Registrare bieten automatische Verlängerungsoptionen an, um sicherzustellen, dass Domains nicht versehentlich ablaufen. Das Verpassen einer Verlängerung kann nicht nur den Verlust der Domain zur Folge haben, sondern auch negative Auswirkungen auf die Online-Präsenz und die damit verbundenen Geschäftsaktivitäten.


