Was ist Webhosting? Einfach erklärt.
Jede Webseite braucht einen Platz im Internet. Genau dafür gibt es Webhosting.
Beim Webhosting mietest du Speicherplatz und technische Ressourcen auf einem Server. Dort liegen die Dateien, Bilder und Daten deiner Webseite. Der Hosting-Anbieter stellt die notwendige Infrastruktur bereit.
Wenn du beispielsweise eine Webseite mit WordPress erstellen möchtest, benötigst du normalerweise keinen eigenen Server. Ein passender Webhosting- oder WordPress-Hosting-Tarif reicht häufig aus.
Der Browser fordert die gewünschten Inhalte an.
Hier liegen die Webseiten-Dateien. WordPress kann zusätzlich eine Datenbank verwenden.
Drei Dinge solltest du beim Webhosting kennen
Für den Einstieg reichen drei grundlegende Begriffe. Die technischen Details erklären wir im nächsten Abschnitt.
Die Domain
Das ist die Internetadresse deiner Webseite, beispielsweise deine-webseite.de. Über sie können Besucher deine Seite aufrufen.
Das Hosting
Der Anbieter stellt Speicherplatz, Servertechnik und die benötigten Hosting-Funktionen bereit.
WordPress
Mit WordPress kannst du Inhalte und Design deiner Webseite verwalten, ohne jede Seite selbst programmieren zu müssen.
Einfach merken: Die Domain ist die Adresse deiner Webseite, das Hosting stellt die technische Umgebung bereit und WordPress ist die Software, mit der du deine Inhalte erstellen und verwalten kannst. Domain und Hosting müssen dabei nicht vom selben Anbieter stammen.
Domain, DNS, Server, Datenbank und E-Mail einfach erklärt
Hinter einer Webseite arbeiten mehrere technische Bestandteile zusammen. Du musst sie nicht alle im Detail beherrschen. Es hilft aber zu verstehen, wofür sie zuständig sind und welche Funktionen dein Hosting-Tarif bieten sollte.
So gelangt ein Besucher zu deiner Webseite
Der Besucher gibt deine Internetadresse ein.
Das System ermittelt die passende Serveradresse.
Er verarbeitet die Anfrage und liefert Inhalte zurück.
Die Grafik zeigt den vereinfachten Ablauf. Bei WordPress werden je nach Anfrage zusätzlich PHP und die Datenbank benötigt.
Domain – die Adresse deiner Webseite
Eine Domain ist der Name, über den deine Webseite im Internet erreichbar ist. Sie wird über einen Domain-Registrar registriert. Domain und Hosting können bei unterschiedlichen Anbietern liegen.
meine-firma.de
ist deine Domain.
Sie kann mit einer
WordPress-Webseite
verbunden werden.
DNS – das Adressbuch des Internets
Das Domain Name System verbindet Domainnamen mit den passenden technischen Zieladressen. Darüber wird beispielsweise festgelegt, welcher Server deine Webseite ausliefert.
Ein A- oder AAAA-Eintrag kann auf die IP-Adresse deines Webservers zeigen. Ein MX-Eintrag bestimmt, welche Mailserver E-Mails für deine Domain annehmen.
Server – die technische Grundlage
Der Server stellt Speicherplatz und Rechenleistung bereit. Darauf läuft die Software, die deine Webseite erreichbar macht. Bei klassischem Webhosting übernimmt der Anbieter die Verwaltung der zugrunde liegenden Infrastruktur.
Bilder, Themes und WordPress-Dateien liegen im Hosting-Speicher. PHP führt benötigte WordPress-Programmfunktionen aus.
Datenbank – Inhalte und Einstellungen
WordPress speichert viele Inhalte und Einstellungen in einer Datenbank, beispielsweise Beiträge, Seiten und Benutzerinformationen. Typischerweise kommen MySQL oder MariaDB zum Einsatz.
Du veröffentlichst einen Blogartikel in WordPress. Der Inhalt wird normalerweise in der Datenbank gespeichert, während hochgeladene Bilder meist als Dateien liegen.
E-Mail – Nachrichten mit eigener Domain
Mit einer eigenen Domain kannst du professionelle E-Mail-Adressen verwenden. Viele Hosting-Tarife bieten Postfächer an. Du kannst E-Mail aber auch über einen getrennten Anbieter betreiben.
info@meine-firma.de
ist eine E-Mail-Adresse
mit eigener Domain.
Prüfe beim Hosting-Vergleich,
ob Postfächer enthalten sind
und welche Kosten entstehen.
Du möchtest eine WordPress-Firmenwebseite erstellen?
Dann benötigst du keine eigene Serverhardware. Ein geeigneter Hosting-Tarif, eine Domain und WordPress reichen als technische Ausgangsbasis häufig aus.
- Du registrierst eine passende Domain.
- Du buchst ein Hosting-Paket, das WordPress unterstützt.
- Du verbindest die Domain mit deinem Hosting und installierst WordPress.
- Du erstellst deine Webseiteninhalte und richtest HTTPS ein.
- Bei Bedarf richtest du E-Mail-Postfächer mit deiner Domain ein.
Gut zu wissen: Domain, Hosting und E-Mail müssen nicht beim selben Unternehmen liegen. Für Einsteiger kann die gemeinsame Verwaltung zwar einfacher sein. Getrennte Anbieter können aber ebenfalls sinnvoll sein, wenn du unterschiedliche Leistungen oder mehr Flexibilität benötigst.
Welche Hosting-Art benötigst du für WordPress?
Nachdem du die wichtigsten technischen Bestandteile kennst, schauen wir uns als Nächstes die verschiedenen Hosting-Arten an – von klassischem Webhosting bis Managed WordPress Hosting.
Welche Webhosting-Arten gibt es?
Nicht jedes Hosting-Angebot funktioniert nach dem gleichen Prinzip. Einige Tarife sind besonders einfach zu bedienen, andere bieten mehr technische Freiheit. Für die meisten WordPress-Einsteiger sind vor allem die ersten drei Hosting-Varianten interessant.
1. Klassisches Webhosting
Beim klassischen Webhosting teilst du dir die technische Serverinfrastruktur mit anderen Kunden. Der Hosting-Anbieter betreibt und verwaltet die Serverumgebung.
Du erhältst Speicherplatz, technische Funktionen und einen Verwaltungsbereich. WordPress lässt sich in vielen Tarifen installieren.
- Kleine Firmenwebseiten
- Blogs und private Webseiten
- Vereine und einfache Projekte
- Einsteiger mit überschaubarem Budget
2. WordPress Hosting
WordPress Hosting ist speziell auf den Betrieb von WordPress-Webseiten ausgerichtet. Häufig stehen passende Installations- und Verwaltungsfunktionen zur Verfügung.
Je nach Anbieter können zusätzlich WordPress-spezifische Einstellungen, Caching oder andere Komfortfunktionen enthalten sein.
- WordPress-Einsteiger
- Blogs und Ratgeberwebseiten
- Selbstständige und kleine Unternehmen
- WordPress-Projekte ohne eigene Serververwaltung
3. Managed WordPress Hosting
Managed WordPress Hosting ergänzt die technische Hosting-Umgebung um bestimmte Verwaltungs- und Betreuungsleistungen.
Je nach Tarif können beispielsweise zusätzliche Backup-, Update-, Sicherheits- oder Staging-Funktionen enthalten sein. Welche Aufgaben tatsächlich übernommen werden, muss im Einzelfall geprüft werden.
- Geschäftlich wichtige WordPress-Webseiten
- Betreiber mit wenig Zeit für Technik
- Webseiten mit zusätzlichen Verwaltungsanforderungen
- Projekte mit Bedarf an WordPress-spezifischem Support
4. vServer und dedizierte Server
Ein virtueller Server bietet eine eigene virtuelle Serverumgebung. Bei einem dedizierten Server steht ein physischer Server exklusiv zur Verfügung.
Diese Varianten bieten je nach Angebot mehr Konfigurationsmöglichkeiten. Bei selbstverwalteten Servern musst du dich allerdings auch um wichtige Administrations- und Sicherheitsaufgaben kümmern.
- Technisch erfahrene Anwender
- Entwickler und Administratoren
- Spezielle Softwareanforderungen
- Projekte mit individueller Serverkonfiguration
Wichtig: WordPress Hosting und Managed Hosting sind keine Gegensätze
WordPress Hosting beschreibt zunächst die Ausrichtung eines Hosting-Angebots. „Managed“ beschreibt zusätzliche Verwaltungsleistungen. Deshalb kann ein WordPress-Hosting-Tarif sowohl mit als auch ohne umfangreichere Managed-Funktionen angeboten werden.
Die Hosting-Arten im direkten Vergleich
| Hosting-Art | Technischer Aufwand | Typischer Einsatz | Wichtig zu wissen |
|---|---|---|---|
| Klassisches Webhosting | Gering bis mittel | Kleine Webseiten und Blogs | WordPress häufig möglich |
| WordPress Hosting | Meist gering | WordPress-Webseiten | WordPress-spezifische Funktionen können enthalten sein |
| Managed WordPress Hosting | Abhängig vom Leistungsumfang | WordPress-Projekte mit Betreuungsbedarf | Zuständigkeiten und enthaltene Leistungen prüfen |
| Selbstverwalteter vServer | Hoch | Technische Spezialprojekte | Eigene Serveradministration erforderlich |
| Dedizierter Server | Abhängig vom Verwaltungsmodell | Individuelle Infrastruktur | Exklusive Hardware, nicht automatisch Managed |
Welches Hosting ist für den Einstieg sinnvoll?
Wenn du eine normale WordPress-Webseite, einen Blog oder eine kleine Firmenwebseite betreiben möchtest, brauchst du in der Regel keinen eigenen Server.
Unsere Empfehlung zur Einordnung
- Einfaches Projekt: Klassisches Webhosting kann ausreichen.
- WordPress im Mittelpunkt: Ein passender WordPress-Tarif kann die Einrichtung vereinfachen.
- Mehr technische Betreuung gewünscht: Managed-Leistungen prüfen und den Leistungsumfang vergleichen.
- Besondere Serveranforderungen: Erst dann einen vServer oder dedizierten Server in Betracht ziehen.
Welcher WordPress-Hosting-Tarif passt zu deinem Projekt?
In unserem WordPress-Hosting-Vergleich stellen wir ausgewählte Anbieter vor. Der Hosting-Finder hilft dir dabei, deine Anforderungen einzugrenzen.
Die sieben wichtigsten Kriterien für gutes Webhosting
Hosting-Angebote unterscheiden sich nicht nur im Preis. Auch technische Leistungen, Sicherheitsfunktionen und die Unterstützung im Alltag können stark variieren. Diese sieben Kriterien helfen dir, einen Hosting-Tarif passend zu deiner Webseite auszuwählen.
Leistung und Geschwindigkeit
Das Hosting beeinflusst, wie schnell WordPress Anfragen verarbeitet und Inhalte bereitstellt.
Ausreichende Serverressourcen, unterstützte PHP-Versionen, Caching-Möglichkeiten und transparente Leistungsgrenzen prüfen.
Speicherplatz und Datenbanken
WordPress benötigt Speicher für Dateien, Bilder, Erweiterungen und eine Datenbank.
Plane genügend Speicher für Medien und Wachstum ein. Prüfe Datenbanklimits, mögliche Speicherquoten und gegebenenfalls separate E-Mail-Kontingente.
Sicherheit und SSL
Eine sichere Hosting-Umgebung ist eine wichtige Grundlage für den zuverlässigen Betrieb deiner Webseite.
HTTPS-Zertifikate, aktuelle Server-Software, geschützte Verwaltungszugänge und verfügbare Sicherheitsfunktionen vergleichen.
Backups und Wiederherstellung
Bei technischen Problemen oder versehentlich gelöschten Inhalten können Backups entscheidend sein.
Wie oft wird gesichert? Wie lange bleiben Backups erhalten? Sind Dateien und Datenbanken enthalten? Kannst du Sicherungen selbst wiederherstellen?
Bedienbarkeit und WordPress-Komfort
Eine verständliche Hosting-Verwaltung erleichtert besonders Einsteigern den Alltag.
WordPress-Installation, SSL-Verwaltung, Datenbanken, Backups und E-Mail-Einstellungen sollten für dich gut zugänglich sein.
Support und Erreichbarkeit
Bei technischen Problemen ist es hilfreich, einen zuständigen Ansprechpartner zu haben.
Supportzeiten, Kontaktmöglichkeiten, Sprache und den Umfang der angebotenen WordPress-Unterstützung prüfen.
Preis und Vertragsbedingungen
Niedrige Einstiegspreise können attraktiv sein. Entscheidend sind aber die Kosten über die gesamte Nutzungsdauer.
Verlängerungspreise, Domain-Kosten, Vertragslaufzeit, Kündigungsfristen und mögliche Zusatzkosten berücksichtigen.
Der günstigste Einstiegspreis ist nicht immer die günstigste Lösung
Bei manchen Hosting-Angeboten gelten reduzierte Preise nur für einen begrenzten Zeitraum. Danach können andere monatliche Gebühren anfallen. Auch Domains, E-Mail-Postfächer und zusätzliche Funktionen können den Gesamtpreis beeinflussen.
Diese Kosten solltest du vergleichen
- Startpreis: Was zahlst du während der ersten Vertragsphase?
- Folgepreis: Welche Kosten entstehen nach Ablauf des Rabatts?
- Domain: Ist die Domain dauerhaft enthalten oder nur zeitweise?
- Zusatzleistungen: Fallen Kosten für E-Mail, Backups oder weitere Funktionen an?
- Vertragsbedingungen: Wie lange bist du gebunden, und welche Kündigungsfristen gelten?
Drei Fragen helfen dir bei der Hosting-Auswahl
Du musst nicht jede technische Kennzahl verstehen. Beantworte zunächst diese drei Fragen, bevor du verschiedene Hosting-Tarife vergleichst.
Was möchtest du betreiben?
Eine kleine Firmenwebseite, einen Blog, eine Vereinsseite oder einen Onlineshop? Davon hängen die technischen Anforderungen ab.
Wie viel Technik möchtest du selbst übernehmen?
Möchtest du WordPress und die Hosting-Einstellungen selbst verwalten, oder benötigst du zusätzliche Unterstützung?
Welche Funktionen brauchst du wirklich?
Sind E-Mail-Postfächer, automatische Backups, mehrere Webseiten oder bestimmte WordPress-Funktionen wichtig?
Einsteiger-Tipp: Ein guter Hosting-Tarif muss nicht möglichst viele technische Funktionen besitzen. Er sollte vor allem zuverlässig zu deinem tatsächlichen Bedarf passen. Ein Upgrade auf einen größeren Tarif ist häufig sinnvoller als direkt mit einer überdimensionierten Lösung zu starten.
Du möchtest passende WordPress-Hosting-Angebote finden?
Unser Hosting-Finder hilft dir dabei, deine Anforderungen zu strukturieren und ausgewählte WordPress-Hosting-Angebote miteinander zu vergleichen.
Welches Webhosting passt zu welchem Projekt?
Nicht jede Webseite benötigt dieselbe Hosting-Leistung. Eine kleine Vereinsseite stellt andere Anforderungen als ein Onlineshop. Diese sechs Beispiele helfen dir dabei, den passenden Hosting-Typ für dein Vorhaben einzugrenzen.
Kleine Firmenwebseite
Eine klassische Firmenwebseite präsentiert Leistungen, Kontaktdaten und Informationen zum Unternehmen. Häufig ist der technische Aufwand überschaubar.
Darauf solltest du achten:
- Zuverlässige Erreichbarkeit
- SSL und automatische Backups
- Professionelle E-Mail-Adressen
- Einfacher WordPress-Betrieb
Dienstleister und Handwerker
Für lokale Dienstleister ist eine gut erreichbare, mobil nutzbare Webseite mit Kontaktmöglichkeiten häufig wichtiger als besonders umfangreiche Servertechnik.
Darauf solltest du achten:
- Gute mobile Ladezeiten
- Funktionierende Kontaktformulare
- Domain und E-Mail
- Verständliche Verwaltung und Support
Blog oder Ratgeberwebseite
Blogs und Ratgeber wachsen häufig mit neuen Beiträgen, Bildern und Erweiterungen. Dafür ist eine stabile WordPress-Umgebung hilfreich.
Darauf solltest du achten:
- Ausreichend Speicherplatz
- Gute Datenbankleistung
- Caching und Performance
- Einfache Updates und Backups
Vereinswebseite
Viele Vereine benötigen eine unkomplizierte Webseite für Neuigkeiten, Veranstaltungen, Ansprechpartner und Dokumente.
Darauf solltest du achten:
- Überschaubare laufende Kosten
- Mehrere E-Mail-Adressen bei Bedarf
- Einfache Bedienung
- Regelmäßige Backups
Portfolio oder Fotografenwebseite
Portfolio-Webseiten präsentieren häufig viele Bilder und visuelle Arbeiten. Gute Bildoptimierung und passende Speicherreserven sind daher besonders wichtig.
Darauf solltest du achten:
- Speicher für Bilder und Medien
- Bildoptimierung und Caching
- Passende Serverleistung
- Möglichkeit zur späteren Erweiterung
WooCommerce-Onlineshop
Ein Onlineshop benötigt zusätzliche Funktionen für Produkte, Warenkorb, Bestellungen und Bezahlvorgänge. Die technischen Anforderungen hängen von Größe und Nutzung ab.
Darauf solltest du achten:
- Genügend Ressourcen unter Last
- Zuverlässige Datenbankleistung
- Backups und Wiederherstellung
- Support und sichere Zahlungsintegration
Du musst nicht mit dem größten Hosting-Paket starten
Für viele kleine WordPress-Projekte reicht ein vernünftig ausgestatteter Einstiegstarif. Größere Hosting-Lösungen werden erst dann interessant, wenn dein Projekt zusätzliche Ressourcen oder Verwaltungsleistungen benötigt.
Eine einfache Orientierung
- Kleine Webseite: Einfaches Webhosting kann ausreichen.
- WordPress-Projekt: Auf WordPress ausgelegtes Hosting kann die Verwaltung erleichtern.
- Geschäftlich wichtige Webseite: Support, Backups und die Zuverlässigkeit besonders beachten.
- Komplexere Anwendung: Ressourcen, technische Anforderungen und Managed-Leistungen genauer prüfen.
Wichtig: Diese Empfehlungen dienen als erste Orientierung. Auch zwei Webseiten derselben Projektart können sehr unterschiedliche Hosting-Anforderungen haben. Entscheidend sind der tatsächliche Funktionsumfang, die Besucherlast und die verwendeten WordPress-Erweiterungen.
Du weißt jetzt, welche Hosting-Art infrage kommt?
Mit unserem Hosting-Finder kannst du deine Anforderungen weiter eingrenzen und passende WordPress-Hosting-Angebote entdecken.
Fünf typische Fehler bei der Hosting-Auswahl
Gerade beim ersten Webhosting-Vertrag werden wichtige Details leicht übersehen. Diese fünf Fehler lassen sich mit etwas Vorbereitung vermeiden.
Nur auf den Einstiegspreis achten
Ein günstiges Startangebot kann nach der Rabattphase deutlich teurer werden. Auch Zusatzleistungen beeinflussen die Gesamtkosten.
Zu großen Hosting-Tarif buchen
Für eine kleine WordPress-Webseite ist ein besonders teures Hosting-Paket nicht automatisch notwendig.
Backups und Sicherheit unterschätzen
Eine Webseite kann durch Fehlbedienung, Schadsoftware oder technische Probleme beschädigt werden.
E-Mail und Domain nicht berücksichtigen
Nicht jedes Hosting-Paket enthält dieselben Domain- und E-Mail-Leistungen. Zusätzliche Postfächer können Kosten verursachen.
Support und Bedienbarkeit übersehen
Ein technisch gut ausgestatteter Tarif hilft wenig, wenn die Verwaltung zu kompliziert ist oder du bei Problemen keine geeignete Unterstützung erhältst.
Häufige Fragen zu Webhosting
Die wichtigsten Antworten für alle, die sich zum ersten Mal mit Webhosting beschäftigen.
Was ist Webhosting einfach erklärt?
Webhosting bedeutet, dass deine Webseite auf einem Server betrieben wird und über das Internet erreichbar ist. Du mietest dafür Speicherplatz und technische Ressourcen bei einem Hosting-Anbieter.
Was ist der Unterschied zwischen Domain und Webhosting?
Die Domain ist die Internetadresse deiner Webseite. Das Hosting stellt die technische Umgebung bereit, auf der die Webseite läuft. Beide Leistungen können auch von unterschiedlichen Anbietern stammen.
Reicht normales Webhosting für WordPress?
Ja, häufig reicht klassisches Webhosting für eine WordPress-Webseite aus, sofern die technischen Voraussetzungen erfüllt sind. Spezielles WordPress Hosting kann zusätzliche Komfortfunktionen bei Installation und Verwaltung bieten.
Wie viel Speicherplatz brauche ich?
Für einfache Webseiten reichen häufig wenige Gigabyte. Der tatsächliche Bedarf hängt von Bildern, Medien, Erweiterungen, Datenbanken und möglichen E-Mail-Postfächern ab. Plane etwas Reserve ein, statt nur den aktuellen Speicherbedarf zu berücksichtigen.
Brauche ich ein SSL-Zertifikat?
Für eine moderne Webseite solltest du HTTPS verwenden. Das dafür benötigte TLS-Zertifikat wird häufig als SSL-Zertifikat bezeichnet. Es ermöglicht eine verschlüsselte Verbindung zwischen Browser und Server. Viele Hosting-Angebote unterstützen die einfache Zertifikatseinrichtung.
Was bedeutet Managed WordPress Hosting?
Managed WordPress Hosting bezeichnet Hosting-Angebote, bei denen bestimmte technische Verwaltungsaufgaben zusätzlich übernommen werden. Das können beispielsweise Updates, Backups oder Sicherheitsfunktionen sein. Der genaue Umfang unterscheidet sich je nach Tarif.
Kann ich später meinen Hosting-Anbieter wechseln?
Ja, WordPress-Webseiten lassen sich grundsätzlich zu einem anderen Hosting-Anbieter umziehen, sofern die neue Umgebung die erforderlichen Funktionen unterstützt. Dabei müssen Dateien, Datenbank und gegebenenfalls Domain- und E-Mail-Einstellungen berücksichtigt werden.
Fazit: Gutes Webhosting muss nicht kompliziert sein
Für eine kleine Firmenwebseite, einen Blog oder eine einfache WordPress-Webseite reicht häufig ein solides Webhosting- oder WordPress-Hosting-Paket. Ein eigener Server ist dafür normalerweise nicht notwendig.
Wichtig ist, dass du deinen Hosting-Tarif nicht ausschließlich nach dem Preis auswählst. Prüfe Leistung, Sicherheit, Backups, Bedienbarkeit und Support. So kannst du einen Tarif finden, der zu deinem tatsächlichen Bedarf passt.
Bereit, ein passendes WordPress-Hosting zu finden?
Auf HostingNavigator betrachten wir ausgewählte WordPress-Hosting-Angebote von IONOS, dogado, Raidboxes und HostPress. Vergleiche die unterschiedlichen Hosting-Konzepte, enthaltenen Funktionen und Vertragsbedingungen. Unser Hosting-Finder unterstützt dich dabei, passende Angebote für dein Projekt einzugrenzen.
Hinweis: Die Einordnungen auf dieser Seite dienen zur allgemeinen Orientierung. Hosting-Funktionen, Preise und Vertragsbedingungen unterscheiden sich je nach Anbieter und Tarif. Prüfe vor der Buchung die aktuellen Leistungsbeschreibungen.
