WordPress · Hosting-Wechsel

WordPress-Hosting wechseln: Mit Checkliste sicher umziehen

Den WordPress-Hoster wechseln, ohne wichtige Schritte zu übersehen.

Ein Hosting-Wechsel kann sinnvoll sein, wenn dein aktueller Tarif nicht mehr zu deiner Webseite passt. Vielleicht benötigst du bessere Leistungen, andere Funktionen oder möchtest deine Hosting-Kosten überprüfen.

Unsere interaktive WordPress-Hosting-Wechsel-Checkliste begleitet dich durch den Umzug: von der Auswahl des neuen Hosters über die Datensicherung bis zur DNS-Umstellung und abschließenden Kontrolle.

Dein WordPress-Hosting-Wechsel Vom bisherigen Anbieter zur neuen Umgebung
Ausgangspunkt Bisheriger Hoster Aktuelle WordPress-Installation
WordPress-Migration
Ziel Neuer WordPress-Hoster Neue Hosting-Umgebung
30 Prüfpunkte 6 Phasen Interaktive Checkliste
Schritt für Schritt wechseln

Von der Vorbereitung bis zur abschließenden Kontrolle.

Risiken reduzieren

Backups, Erreichbarkeit und wichtige Funktionen prüfen.

Fortschritt festhalten

Aufgaben abhaken, lokal speichern und ausdrucken.

Wichtig: Ein WordPress-Hosting-Wechsel betrifft nicht nur die Webseite. Je nach Einrichtung müssen auch E-Mail-Postfächer, DNS-Einträge, SSL-Zertifikate und externe Dienste berücksichtigt werden. Der Umzug sollte deshalb sorgfältig geplant werden, bevor du den bisherigen Hosting-Vertrag kündigst.

WordPress-Umzug · Vorbereitung

WordPress-Hosting-Wechsel richtig vorbereiten

Ein sorgfältig vorbereiteter Hosting-Wechsel kann das Risiko technischer Probleme und unnötiger Ausfallzeiten reduzieren. Bevor du Dateien überträgst oder DNS-Einstellungen änderst, solltest du diese drei Vorbereitungsschritte durchführen.

01 Bestandsaufnahme

Bisherige Umgebung erfassen

Dokumentiere die aktuelle WordPress-Installation und prüfe, welche zusätzlichen Dienste mit dem bisherigen Hosting verbunden sind.

  • WordPress-Version und PHP-Version
  • Installierte Themes und Plugins
  • Datenbank und Speicherbedarf
  • Domains, DNS und E-Mail-Postfächer
02 Neuen Hoster prüfen

Voraussetzungen abgleichen

Der neue Hosting-Tarif muss zu den Anforderungen deiner WordPress-Webseite passen. Nicht jede Hosting-Umgebung unterstützt dieselben Funktionen.

  • Kompatible PHP- und Datenbankversionen
  • Ausreichend Speicher und Ressourcen
  • SSL, Backups und Verwaltungszugänge
  • E-Mail-Leistungen und Migrationshilfe
03 Umzug planen

Ablauf und Zeitpunkt festlegen

Lege fest, wann die Daten übertragen und wann die Domain auf die neue Umgebung umgestellt werden soll.

  • Aktuelles, vollständiges Backup
  • Testmöglichkeit beim neuen Hoster
  • Geeignetes Zeitfenster für die Umstellung
  • Plan für Fehler und Wiederherstellung

WordPress selbst umziehen oder Umzugsservice nutzen?

Grundsätzlich gibt es zwei Wege, eine WordPress-Webseite zum neuen Hosting-Anbieter zu übertragen. Welche Variante sinnvoll ist, hängt von deinem technischen Wissen, der Komplexität der Webseite und den Leistungen des Hosters ab.

WordPress selbst umziehen

Mehr Kontrolle über den Ablauf

Bei einem selbst durchgeführten Umzug überträgst du die WordPress-Dateien und die Datenbank eigenständig oder mithilfe eines geeigneten Migrationswerkzeugs.

  • Du bestimmst den Ablauf und Zeitpunkt.
  • Du kontrollierst technische Einstellungen selbst.
  • Du benötigst passende Zugänge und Kenntnisse.
  • Du bist für Tests und Fehlerbehebung verantwortlich.
Gut geeignet, wenn … du WordPress und Hosting technisch gut kennst und den Umzug selbst durchführen möchtest.

Umzugsservice nutzen

Technische Unterstützung beim Wechsel

Einige Hosting-Anbieter bieten Unterstützung beim WordPress-Umzug an. Je nach Tarif und Service können Teile der Migration oder der gesamte Webseitenumzug übernommen werden.

  • Weniger eigene technische Arbeit möglich.
  • Ablauf wird teilweise vom Anbieter organisiert.
  • Leistungsumfang und mögliche Kosten vorher prüfen.
  • DNS, E-Mail und Endkontrolle ausdrücklich klären.
Gut geeignet, wenn … du den technischen Migrationsaufwand reduzieren möchtest oder deine Webseite komplexere Anforderungen hat.

Den bisherigen Hosting-Vertrag nicht zu früh kündigen

Lasse die bisherige Hosting-Umgebung möglichst so lange bestehen, bis die neue Webseite vollständig übertragen, getestet und über die gewünschte Domain erreichbar ist.

Besonders wichtig: Wenn E-Mail-Postfächer beim bisherigen Hoster liegen, müssen auch deren Übernahme und die erforderlichen DNS-Einträge berücksichtigt werden. Eine DNS-Umstellung kann zeitweise zu unterschiedlichen Auflösungen bei Besuchern führen. Bei dynamischen Webseiten wie Shops sind deshalb zusätzliche Maßnahmen nötig, damit während der Übergangszeit keine Bestellungen oder anderen Daten verloren gehen.

Bereit für deinen WordPress-Hosting-Wechsel?

Unsere interaktive 30-Punkte-Checkliste führt dich durch alle sechs Phasen – von der Hosting-Auswahl bis zur abschließenden Kontrolle.

Hosting-Wechsel-Checkliste starten →
Interaktives Tool · WordPress-Migration

Deine WordPress-Hosting-Wechsel-Checkliste mit 30 Prüfpunkten

Arbeite die sechs Phasen in der vorgesehenen Reihenfolge durch. Hake Aufgaben erst dann ab, wenn du sie tatsächlich kontrolliert oder abgeschlossen hast. Nicht benötigte Aufgaben kannst du nach entsprechender Prüfung als erledigt markieren.

Dein Migrationsfortschritt

Wie weit ist dein WordPress-Umzug?

Die Anzeige basiert auf deinen bestätigten Prüfpunkten. Es erfolgt keine automatische technische Prüfung.

Wichtige Aufgaben sind noch offen
0% 0 von 30 erledigt

Dein Fortschritt wird, soweit möglich, lokal in diesem Browser gespeichert.

01 Hosting-Auswahl und Voraussetzungen Neuen Anbieter und technische Anforderungen prüfen 0 / 5
02 Vorbereitung der bestehenden Webseite Bestandsaufnahme, Zeitplan und Datenänderungen 0 / 5
03 Datensicherung und Übertragung Vollständige Sicherung und kontrollierte Migration 0 / 5
04 Neue Hosting-Umgebung testen Funktionen vor der öffentlichen Umstellung prüfen 0 / 5
05 DNS, Domain und E-Mail umstellen Öffentliche Erreichbarkeit und Mailfluss absichern 0 / 5
06 Abschlusskontrolle und alter Hoster Migration verifizieren und Vertrag erst danach beenden 0 / 5

Dein WordPress-Hosting-Wechsel kann beginnen

Arbeite die sechs Phasen der Reihe nach durch. Die Auswertung zeigt dir, wie viele Aufgaben bereits abgeschlossen sind.

Deine Antworten werden, soweit dein Browser dies erlaubt, ausschließlich lokal gespeichert. Das Tool sendet keine Checklisten-Antworten an HostingNavigator.

WordPress-Migration · Fehler vermeiden

Fünf häufige Fehler beim WordPress-Hosting-Wechsel

Die Übertragung von WordPress-Dateien ist nur ein Teil des Hosting-Wechsels. Probleme entstehen häufig bei der Datenbank, bei DNS- und E-Mail-Einstellungen oder während der abschließenden Umstellung. Diese fünf Fehler solltest du vermeiden.

01

DNS-Einstellungen werden zu früh geändert

Mögliche Folge

Besucher landen bereits beim neuen Hoster, obwohl WordPress, das SSL-Zertifikat oder wichtige Funktionen noch nicht vollständig eingerichtet sind.

Bessere Vorgehensweise

Übertrage und teste die Webseite zuerst in der neuen Umgebung. Stelle DNS-Einträge erst um, wenn die wichtigsten Vorbereitungen abgeschlossen sind.

02

E-Mail-Dienste werden beim Wechsel vergessen

Mögliche Folge

Postfächer sind vorübergehend nicht erreichbar, E-Mails werden falsch zugestellt oder der Versand aus WordPress funktioniert nicht mehr.

Bessere Vorgehensweise

Prüfe bestehende Postfächer, Weiterleitungen und Mail-DNS-Einträge. Kläre rechtzeitig, ob der bisherige E-Mail-Anbieter bestehen bleibt oder ebenfalls gewechselt wird.

03

Die Datenbank wird unvollständig oder falsch übernommen

Mögliche Folge

Inhalte fehlen, Einstellungen stimmen nicht oder Plugins funktionieren nach der Migration nicht mehr wie erwartet. Auch fehlerhafte URL-Ersetzungen können Probleme verursachen.

Bessere Vorgehensweise

Verwende eine geeignete Migrationsmethode. Kontrolliere den Datenbankimport, die Zugangsdaten und notwendige URL-Anpassungen. Serialisierte Daten dürfen nicht durch ungeeignete Textersetzungen beschädigt werden.

04

Die neue Webseite wird nicht vollständig getestet

Mögliche Folge

Die Startseite ist erreichbar, aber Formulare, interne Links, individuelle Plugins oder wichtige Funktionen arbeiten nicht mehr zuverlässig.

Bessere Vorgehensweise

Prüfe nicht nur die Startseite. Teste Navigation, zentrale Unterseiten, Formulare, Logins, Weiterleitungen und gegebenenfalls Bestellprozesse.

05

Der alte Hosting-Vertrag wird zu früh gekündigt

Mögliche Folge

Benötigte Dateien, Datenbanken oder E-Mail-Dienste sind nicht mehr verfügbar, bevor die Migration vollständig abgeschlossen und kontrolliert ist.

Bessere Vorgehensweise

Kündige den bisherigen Tarif erst nach erfolgreicher Migration und Endkontrolle. Beachte gleichzeitig die Kündigungsfristen und prüfe, ob Domain- oder E-Mail-Leistungen gesondert weiterlaufen sollen.

Besonders wichtig bei dynamischen Webseiten

Neue Daten dürfen beim Umzug nicht verloren gehen

Bei Onlineshops, Mitgliederbereichen, Buchungssystemen oder aktiven Community-Webseiten können während der Migration weiterhin neue Daten entstehen.

Diese Punkte solltest du berücksichtigen

  • Ein geeignetes Zeitfenster für die Migration festlegen.
  • Änderungen während der kritischen Umstellungsphase kontrollieren oder vorübergehend begrenzen.
  • Neue Bestellungen, Kommentare und andere Daten bei der finalen Übernahme berücksichtigen.
  • Nach der Umstellung prüfen, ob alle relevanten Daten vollständig vorhanden sind.
  • Alte und neue Umgebung nicht unkontrolliert parallel beschreiben lassen.

Erst testen, dann umstellen, danach kontrollieren

Ein sorgfältiger Hosting-Wechsel folgt einer klaren Reihenfolge. Übertrage die Webseite zunächst in die neue Umgebung, teste die wichtigsten Funktionen und bereite die DNS-Umstellung vor. Erst wenn alles überprüft ist, sollte die öffentliche Umschaltung erfolgen. Anschließend kontrollierst du Webseite, E-Mail-Dienste und die neue Backup-Konfiguration.

Welcher Hoster passt zu deiner WordPress-Webseite?

Im letzten Abschnitt betrachten wir die wichtigsten Auswahlkriterien für den neuen Hoster und zeigen, wie unser Hosting-Finder bei der Entscheidung helfen kann.

Zum Hosting-Wechsel-Fazit →
WordPress-Hosting-Wechsel · Fazit

WordPress-Hosting erfolgreich wechseln – was ist entscheidend?

Ein gut geplanter Hosting-Wechsel kann neue technische Möglichkeiten eröffnen und dabei helfen, einen besser passenden Tarif für deine WordPress-Webseite zu finden. Entscheidend sind jedoch nicht nur der eigentliche Umzug, sondern auch die Wahl des neuen Hosting-Anbieters und die abschließende Kontrolle.

Wann ist dein Hosting-Wechsel wirklich abgeschlossen?

Erst wenn die Webseite beim neuen Hoster zuverlässig erreichbar ist, zentrale Funktionen getestet wurden und betroffene E-Mail-Dienste ordnungsgemäß arbeiten. Zusätzlich sollten neue Backups eingerichtet, wichtige Einstellungen geprüft und verbleibende Daten beim bisherigen Anbieter berücksichtigt sein.

Sechs Kriterien für deinen neuen WordPress-Hoster

Der günstigste Tarif muss nicht automatisch die beste Wahl sein. Vergleiche Anbieter anhand der Anforderungen deiner Webseite und achte besonders auf diese sechs Punkte.

01

Leistung und Ressourcen

Arbeitsspeicher, CPU-Ressourcen, Speicherplatz und technische Grenzen sollten zum Umfang und Besucherverhalten deiner WordPress-Webseite passen.

02

WordPress-Kompatibilität

Prüfe unterstützte PHP- und Datenbankversionen, benötigte Erweiterungen, Verwaltungsfunktionen und mögliche technische Einschränkungen.

03

Backups und Sicherheit

Wichtig sind geeignete Sicherungsmöglichkeiten, Wiederherstellungsoptionen, HTTPS und nachvollziehbare Sicherheitsfunktionen.

04

Support und Migrationshilfe

Achte darauf, welche Unterstützung beim Umzug und bei technischen Problemen verfügbar ist. Leistungsumfang und Erreichbarkeit unterscheiden sich.

05

Domain und E-Mail

Prüfe die Domainverwaltung, DNS-Einstellungen, verfügbare Postfächer und Möglichkeiten, vorhandene E-Mail-Dienste weiterzuführen.

06

Preis und Vertragsbedingungen

Berücksichtige nicht nur den Einstiegspreis, sondern auch Folgekosten, enthaltene Leistungen, Laufzeiten und Kündigungsbedingungen.

Entscheidungshilfe

Welcher Hosting-Typ passt zu dir?

Klassisches WordPress-Hosting: Kann gut passen, wenn du eine überschaubare WordPress-Webseite betreibst und technische Aufgaben teilweise selbst übernimmst.

Managed WordPress Hosting: Kann interessant sein, wenn du bestimmte Verwaltungsaufgaben abgeben und WordPress-spezifische Funktionen nutzen möchtest. Welche Leistungen tatsächlich übernommen werden, hängt vom Tarif ab.

HostingNavigator · WordPress-Hosting

Du möchtest deinen WordPress-Hoster wechseln?

Auf HostingNavigator vergleichen wir ausgewählte WordPress-Hosting-Angebote von IONOS, dogado, Raidboxes und HostPress. Informiere dich über unterschiedliche Hosting-Konzepte und nutze unseren Hosting-Finder, um geeignete Angebote für deine Anforderungen einzugrenzen.

Hinweis: Die genannten Hosting-Anbieter werden hier nicht nach einer bestimmten Sicherheits- oder Leistungsqualität eingestuft. Maßgeblich sind die aktuellen Eigenschaften und Bedingungen des jeweiligen Tarifs.

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