Deine erste WordPress-Webseite. Einfach starten.
Du möchtest einen Blog, eine Firmenwebseite oder ein eigenes Online-Projekt mit WordPress starten? Dann brauchst du zunächst eine Domain und das passende Webhosting.
In diesem Ratgeber zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du von der ersten Idee zu deiner eigenen WordPress-Webseite kommst. Ohne komplizierte Fachbegriffe und ohne unnötige Technik.
Diese 4 Dinge brauchst du für deine WordPress-Webseite
Für den Start benötigst du keine aufwendige technische Ausstattung. Wichtig ist, dass du die grundlegenden Bestandteile einer WordPress-Webseite kennst und weißt, welche Aufgabe sie übernehmen.
Eine eigene Domain
Die Domain ist die Internetadresse, unter der deine Webseite erreichbar ist. Sie sollte gut lesbar, einprägsam und passend zu deinem Projekt sein.
Eine Domain kann beim Hosting-Anbieter oder separat registriert werden.
Passendes Webhosting
Dein Hosting stellt die technische Umgebung bereit, in der WordPress ausgeführt wird und deine Webseitendaten gespeichert werden. Für den Einstieg reicht häufig ein geeigneter WordPress-Hosting-Tarif.
WordPress als CMS
WordPress ist ein Content-Management-System, mit dem du Seiten, Beiträge, Bilder und Menüs verwalten kannst. Die WordPress-Software selbst ist kostenlos und quelloffen.
Theme und eigene Inhalte
Mit einem WordPress-Theme gestaltest du das Erscheinungsbild deiner Webseite. Anschließend erstellst du die benötigten Seiten und füllst sie mit eigenen Texten und Bildern.
Muss ich alles einzeln kaufen?
Nein. Bei vielen Hosting-Tarifen kannst du Domain und Webhosting gemeinsam buchen. WordPress lässt sich häufig direkt im Hosting-Paket installieren. Prüfe trotzdem, welche Leistungen enthalten sind und ob später zusätzliche Kosten entstehen.
So arbeiten Domain, Hosting und WordPress zusammen
Deine Domain, dein Hosting und WordPress übernehmen unterschiedliche Aufgaben. Erst durch ihr Zusammenspiel wird deine Webseite für Besucher erreichbar.
1. Die Domain
Sie ist die Adresse deiner Webseite. Über das Domain Name System (DNS) wird die Anfrage an die passende Hosting-Umgebung geleitet.
2. Das Hosting
Auf dem Hosting-Server liegen die Dateien deiner Webseite. Außerdem stellt er die technische Umgebung bereit, die WordPress benötigt.
3. WordPress
WordPress verwaltet deine Inhalte und erstellt daraus die Seiten, die der Webserver anschließend an die Besucher ausliefert.
Was passiert, wenn jemand deine Webseite aufruft?
Ein Besucher gibt deine Domain in den Browser ein. Über DNS wird die passende Serveradresse ermittelt.
Der Browser verbindet sich mit dem Server. Dort verarbeitet die Hosting-Umgebung die Anfrage. WordPress stellt die benötigten Inhalte bereit, sofern sie nicht bereits aus einem Cache ausgeliefert werden.
Das Ergebnis erscheint anschließend als fertige Webseite im Browser des Besuchers.
Ein einfaches Beispiel
- Domain
- meine-wordpress-seite.de
- Hosting
- WordPress-Hosting-Tarif
- Software
- WordPress
- Ergebnis
- Deine öffentlich erreichbare Webseite
Worauf solltest du bei WordPress-Hosting achten?
Gerade beim ersten Hosting-Vertrag wirken viele Angebote ähnlich. Mit diesen sechs Kriterien kannst du besser einschätzen, ob ein Tarif zu deiner WordPress-Webseite passt.
WordPress einfach installieren
Eine geführte WordPress-Installation erleichtert den Einstieg. Du solltest deine Webseite außerdem unkompliziert verwalten können.
Auf Backups achten
Prüfe, wie oft Backups erstellt werden, wie lange diese verfügbar bleiben und ob eine Wiederherstellung zusätzliche Kosten verursacht.
Support und Hilfestellung prüfen
Achte darauf, über welche Kanäle der Support erreichbar ist und ob er dir auch bei WordPress-bezogenen Fragen hilft.
Technische Voraussetzungen vergleichen
Der Tarif sollte aktuelle, von WordPress unterstützte PHP-Versionen, eine passende Datenbank und SSL ermöglichen. Prüfe die Angaben des Anbieters.
Folgekosten berücksichtigen
Schaue nicht nur auf Aktionspreise. Auch Domains, E-Mail, Backups, reguläre Folgepreise und Vertragslaufzeiten sind wichtig.
Wachstum ermöglichen
Wenn dein Projekt größer wird, solltest du bei Bedarf in einen leistungsfähigeren Hosting-Tarif wechseln können.
Du weißt noch nicht, welches Hosting zu dir passt?
Unser kostenloser Hosting-Finder hilft dir, deine Anforderungen einzuordnen und geeignete WordPress-Hosting-Anbieter aus unserer Auswahl zu entdecken.
Diese 6 Anfängerfehler solltest du vermeiden
Beim ersten WordPress-Projekt gibt es einige Entscheidungen, die später unnötige Kosten oder zusätzlichen Aufwand verursachen können. Mit diesen Tipps bist du besser vorbereitet.
Nur auf den Einstiegspreis achten
Ein besonders günstiger Aktionspreis kann dazu verleiten, die späteren Hosting-Kosten zu übersehen.
Gesamtkosten prüfen
Vergleiche auch die regulären Folgepreise, Domainkosten und mögliche Zusatzleistungen. Betrachte die Kosten über mehrere Jahre.
Ein überdimensioniertes Paket buchen
Für eine kleine WordPress-Webseite wird häufig noch kein besonders leistungsfähiger Tarif benötigt.
Mit passender Leistung starten
Orientiere dich an deinem tatsächlichen Bedarf. Prüfe, ob du bei wachsender Webseite später in einen größeren Tarif wechseln kannst.
Backups nicht berücksichtigen
Ohne geeignete Datensicherung können Fehler bei Updates oder technische Probleme schwerwiegende Folgen haben.
Sicherungen von Anfang an planen
Prüfe automatische Backups, ihre Aufbewahrung und die Wiederherstellung. Eine zusätzliche externe Sicherung kann sinnvoll sein.
Unnötig viele Plugins installieren
Zu viele oder schlecht gepflegte Erweiterungen können Wartung, Fehlersuche und Sicherheit erschweren.
Plugins gezielt auswählen
Installiere nur Erweiterungen, die du tatsächlich benötigst. Achte auf Pflege, Kompatibilität und regelmäßige Aktualisierungen.
Supportleistungen überschätzen
Nicht jeder Hosting-Anbieter unterstützt dich automatisch bei Problemen mit Themes, Plugins oder WordPress.
Supportumfang vorab klären
Prüfe, für welche Aufgaben der Anbieter zuständig ist, wann der Support erreichbar ist und welche Leistungen enthalten sind.
Die Webseite ohne Vorbereitung veröffentlichen
Fehlende Pflichtseiten, nicht getestete Formulare oder unvollständige Inhalte können beim Start Probleme verursachen.
Vor dem Start alles überprüfen
Teste die wichtigsten Seiten und Funktionen, prüfe die mobile Darstellung und berücksichtige die für deine Webseite geltenden rechtlichen Anforderungen.
Ein guter Start muss nicht kompliziert sein
Für deine erste WordPress-Webseite brauchst du nicht die teuerste Hosting-Lösung oder besonders viele Erweiterungen. Wichtiger sind ein passender Tarif, übersichtliche Technik und eine sorgfältig eingerichtete Webseite.
In 5 Schritten zur eigenen WordPress-Webseite
Du kennst jetzt die wichtigsten Grundlagen. Mit diesen fünf Schritten kannst du dein erstes WordPress-Projekt strukturiert vorbereiten und einrichten.
Dein WordPress-Projekt planen
Überlege zuerst, welche Art von Webseite du erstellen möchtest. Ein Blog, eine Firmenwebseite oder ein kleiner Onlineshop haben unterschiedliche Anforderungen.
- Zweck und Zielgruppe festlegen
- Benötigte Seiten und Funktionen notieren
- Ungefähres Hosting-Budget planen
Passenden WordPress-Hoster finden
Vergleiche verschiedene Hosting-Tarife und achte auf WordPress-Unterstützung, Backups, Support, Vertragsbedingungen und die Kosten nach der Einführungsphase.
- Passende Hosting-Kategorie auswählen
- Leistungen und Folgekosten vergleichen
- Tarif und Vertragsbedingungen prüfen
Domain registrieren und verbinden
Entscheide dich für eine passende Internetadresse. Wenn deine Domain beim Hosting-Anbieter registriert wird, ist die Verbindung zum Hosting oft bereits vorbereitet. Bei externen Domains können zusätzliche DNS-Einstellungen nötig sein.
- Wunschdomain auf Verfügbarkeit prüfen
- Domain registrieren oder bestehende nutzen
- Domain mit dem Hosting verbinden
WordPress einrichten und absichern
Viele WordPress-Hosting-Tarife bieten eine geführte Installation. Anschließend richtest du deinen Administratorzugang ein, aktivierst HTTPS und prüfst die Grundeinstellungen.
- WordPress über das Hosting-Menü installieren
- Starke Zugangsdaten und möglichst Zwei-Faktor-Anmeldung nutzen
- SSL/HTTPS und automatische Backups prüfen
Design, Inhalte und Funktionen fertigstellen
Wähle ein geeignetes WordPress-Theme und erstelle die wichtigsten Seiten. Teste deine Webseite auf dem Smartphone und überprüfe alle relevanten Funktionen, bevor du sie öffentlich bewirbst.
- Theme auswählen und erste Inhalte erstellen
- Navigation, Formulare und mobile Ansicht testen
- Rechtliche Pflichtangaben prüfen und Webseite veröffentlichen
Bereit für den ersten Schritt?
Wenn du deine Anforderungen bereits kennst, kannst du jetzt passende WordPress-Hosting-Angebote vergleichen. Bist du noch unsicher, hilft dir unser Hosting-Finder bei der Orientierung.
Finde das passende WordPress-Hosting für deinen Start
Du weißt jetzt, was du für deine erste WordPress-Webseite benötigst und worauf du bei der Hosting-Auswahl achten solltest. Vergleiche nun die Anbieter, bevor du dich für einen Tarif entscheidest.
IONOS
WordPress-Hosting für unterschiedliche Projektgrößen. Eine Möglichkeit, wenn du deine erste WordPress-Webseite einrichten möchtest.
WordPress-Einstiegdogado
Klassische Hosting-Angebote mit WordPress-Unterstützung. Eine weitere Option für kleinere und wachsende Webseiten.
Klassisches HostingRaidboxes
Auf WordPress spezialisiertes Managed Hosting. Interessant, wenn du Wert auf WordPress-spezifische Funktionen und komfortable Verwaltung legst.
Managed WordPressHostPress
Spezialisierter WordPress-Hoster. Eine Option für Projekte, bei denen persönliche Betreuung und Managed-Leistungen besonders wichtig sind.
Premium WordPressWelcher WordPress-Hoster passt zu dir?
Vergleiche IONOS, dogado, Raidboxes und HostPress anhand ihrer unterschiedlichen Schwerpunkte. Wenn du noch nicht weißt, welche Hosting-Lösung du benötigst, hilft dir unser kostenloser Hosting-Finder bei der Orientierung.
Du möchtest noch mehr über WordPress-Hosting erfahren? In unserer Ratgeberübersicht findest du weitere Themen zu Hosting-Arten, Performance, Sicherheit und Kosten.
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